Erektionsstörungen – eine Tragödie für jeden mann

 

Eine Erektionsstörung hat bestimmt jeder Mann schon einmal gehabt. Manchmal ist man vielleicht nicht ganz bei der Sache, mal war der Arbeitsalltag so stressig, dass einfach nichts mehr funktioniert oder vielleicht hat man auch einfach zu viel Alkohol getrunken. Das kann wirklich jedem mal passieren. Zum Problem werden solche Potenzstörungen aber, wenn diese nicht vereinzelt auftauchen und sich klar nachvollziehen lässt, woher sie rühren, sondern, wenn es häufiger vorkommt, obwohl man gerade doch Lust auf Sex hat. Mit viel sexueller Lust im Kopf, aber einem gleichzeitig schlaffen Glied – da ist jeder Mann kurz davor, zu verzweifeln.

 

Der Mann beginnt sich dann meistens auch, vor seiner Partnerin zu schämen. Das Männerbild, welches die Gesellschaft uns vorgibt, ist immer noch dergestalt, dass ein ´richtiger Kerl´ immer und überall seinen Mann stehen muss – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer das nicht kann, ist kein richtiger Mann. Mit diesem Bild im Kopf gerät man ganz leicht in einen Teufelskreis verquerer Psychologie. Nach einem gescheiterten Versuch, eine ordentliche Erektion aufzubauen und diese auch lange zu halten, setzt man sich bei den nächsten Malen nur noch mehr unter Druck. Dieser psychische Druck ist aber alles andere als förderlich, wenn es darum geht, Potenzstörungen erfolgreich in den Griff zu kriegen. Im Gegenteil: je mehr man eine Erektion bekommen will, desto weniger klappt es dann auch.

 

Eine erektile Dysfunktion – so der medizinisch korrekte Fachterminus – kann neben psychischen Auslösern natürlich auch rein körperlicher Natur sein. Das kann hormonelle Ursachen haben oder die Gefäße, die das Blut in den Penis leiten, arbeiten nicht mehr so, wie sie eigentlich sollten. Männer im fortgeschrittenen Alter können meistens ein Lied davon singen, wie es ist, wenn man verzweifelt versucht, eine Erektion hinzubekommen. Auch jüngere Männer können schon darunter leiden. Meistens zeigt sich das darin, dass sie zwar zu Anfang eine recht ordentliche Erektion haben, diese aber nicht lange genug halten können. Auch das ist mehr als frustrierend für jeden Mann. Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.

 

Wie gesagt, die psychischen Leiden, welche einer erektilen Dysfunktion folgen, sind enorm. Sie sind sogar viel schlimmer als die Erektionsprobleme selber. Diese Versagensängste im Bett können sich schnell auf andere Lebensbereiche auswirken. Der Mann fühlt sich nicht mehr als ganzer Mann. Manche reagieren darauf, indem sie sich auch auf anderen Ebenen, wie zum Beispiel im Job, nutzlos und nicht stark genug vorkommen. Andere reagieren mit einer Überkompensation und werden in anderen Lebensbereichen verbissen und übermotiviert. Auch Stimmungsschwankungen bis hin zu ernsthaften Depressionen können als Folge von Erektionsproblemen auftauchen.

 

Um Potenzstörungen in den Griff zu bekommen, lohnt es sich, diese an der Wurzel zu bekämpfen. Zu empfehlen ist deshalb zuerst einmal die Einnahme eines potenzsteigernden Mittels, denn so erfährt der geplagte Mann, dass es im Bett ja doch funktionieren kann. Diese Erfahrung löst meistens schon etliche psychische Blockaden, welche vorher zu der erektilen Dysfunktion geführt haben. Auch die Partnerin schaut einen wieder mit ganz anderen Augen an. Und bei wem die Störungen rein körperliche Ursachen haben, dem ist ebenfalls mit entsprechenden Mitteln am besten geholfen. Denn eins ist ja gewiss: auf Sex zu verzichten ist für keinen Mann eine denkbare Option.